Banos – Baeder des Heiligen Wassers

Am Sonntag Nachmittag kamen wir dann, nach einer relativ kurzen Busfahrt (nur 5 Stunden), in Banos, einem kleinen Ort wieder in den Anden, an. Sofort vielen uns die vielen Staende auf, an denen Zuckerrohr und andere Suessigkeiten verkauft wurden. Nachdem wir unser Gepaeck am Hostel abgeliefert hatten, machten wir uns hungrig auf die Suche nach etwas Essbarem. Schliesslich landeten
wir in der Markthalle bei typisch ecuatorianischem Essen. Dort haette esuebrigens auch goldbraun und knusprig gegrillte Meerschweinchen gegeben. =)

Spaeter brachen wir auf um noch etwas von der Gegend zu sehen. Mit einem
Bus fuhren wir etwas talabwaerts zu einem riesigen Wasserfall, der sich auf
der anderen Seite der Schlucht befand. Gluecklicherweise gab es aber eineSeilbahn die uns, mit einer halsbrecherischen Fahrt, direkt oberhalb des Wasserfalls absetzte. Dort probierten wir dann zum ersten mal die Frucht der Kakaopflanze, die wir noch von Inga und Tony als Abschiedsgeschenk bekommen hatten. Dazu versucht man das etwas schleimige, weisse

Fruchtfleisch von den Bohnen zu lutschen. War eine lustige Angelegenheit, Kakaofrucht schmeckt uebrigens
etwas wie Maracuja.
Abends goennten wir uns dann zum ersten mal ein Essen in einem richtigen Restaurant. Unsere Wahl fiel auf einen Italiener, wo wir uns von Pasta und chilenischem Wein (der aus Ecuator ist bekanntlich nahezu ungeniessbar) verwoehnen. Nachdem ich noch schnell bei der Bank war, konnte ich auch die Rechnung bezahlen, da wir vergessen hatten davor unsere Finanzen zu

checken. =)
Am naechsten morgen besuchten wir dann noch das aelteste Thermalbad von Banos, welche dem Ort seinen Namen geben. Dort konnte man sich auch unter dem eiskalten Wasser, des direkt nebenan herab stuerzenden Wasserfalls, vom heissen Bad abkuehlen.
Da das Wetter leider nicht so schoen war, beschlossen wir schon an diesem

Tag nach Cuenca auf zu brechen.